Die Geschichte des Ortes Söchau

  Über die Frühzeit unseres Gebietes ist auf Grund der spärlichen Quellenlage wenig bekannt, doch weisen Einzelfunde aus der näheren Umgebung (Steinbeile in Altenmarkt und Übersbach) auf eine frühe Besiedlung unserer Region hin. Auch die Kelten haben in der Oststeiermark gesiedelt, ob auch im Rittscheintal, ist unbekannt.

Um 15 v.Chr. wurden sie von den Römern abgelöst. Es ist anzunehmen, dass sich unser Raum wirtschaftlich v.a. nach Osten in die Provinz Pannonien (Savaria) orientierte. Zeugen dieser Zeit sind Hügelgräber aus dem 1./2. Jahrhundert, die wir in den Wäldern Kohlgrabens noch finden.

Über das Frühmittelalter ist wenig bekannt. Die Slawen besiedeln die Oststeiermark, bis wir im 8. Jahrhundert dem Herzogtum Bayern einverleibt und von Süddeutschland aus besiedelt wurden.

Weder die Ungarneinfälle des 9./10. Jahrhunderts noch die Übernahme der Steiermark - und erneute bayrische Besiedlung - durch die Markgrafen von Steyr um 1050 konnten das slawische Element gänzlich verdrängen. Geographische Bezeichnungen der Oststeiermark wie Feistritz oder Windisch Hartmannsdorf deuten darauf hin.

 

Wappen S÷chauAuch der Ortsname Söchau verweist auf unsere slawische Entstehungsgeschichte, leitet er doch vom slawischen "sekati" ab, was soviel wie "roden" bedeutet. Durch Rodung entstand Kulturboden. Beide Prozesse der Urbarmachung sind im Gemeindewappen durch den entwurzelten Baum und die Ähre symbolisiert.

Bereits um 1160/67 schien im Rittscheintal der Ort Söchau auf. Genannt wurde er erstmals 1218, als der Kreuzfahrer Wulfling von Stubenberg mit Herzog Leopold VI. vor Damiette in Ägypten gekämpft hat. Da er mehrmals in höchster Lebensgefahr schwebte, vermachte er dem Johanniterorden unter anderem auch eine Hube in Sechau, für den Fall seines Todes sogar den ganzen Ort. (Wulfing kehrte übrigens unversehrt wieder heim). Wann das Dorf schlussendlich veräußert wurde, ist nicht bekannt.

1418 wird erstmals die Kirche genannt. Ihre Weihe zum Hl. Veit und die Tatsache, dass Söchau im 15. Jahrhundert Seckau genannt wurde, lässt den Schluss zu, dass es sich um einen der ältesten Orte der Oststeiermark handeln könnte. Die Kirche hat demnach wahrscheinlich bereits im 12. Jahrhundert bestanden (Tochterpfarre von Riegersburg).

1418 wurde der Ort von den Ungarn geplündert. Damals gehörte der größte Teil des Ortes dem Jörg und Heinrich von Fürstenfeld . Es folgten die Peßnitzer und nach 1471 die Herbersteiner, welche 1754 sechsundvierzig Liegenschaften besaßen.

Im 17. Jahrhundert wurde um die Kirche ein Wehrkirchhof mit einer 2,5 m hohen und mit Schießscharten ausgestatteten Tabormauer - eine der wenigen noch heute erhaltenen ! - errichtet.

Von den Türkenkriegen ist wenig für unseren Ort überliefert, doch dass die Osmanen eine ständige Gefahr für unseren Raum darstellten, beweisen nicht nur zahlreiche Wehrbauten in der näheren Umgebung wie die Riegersburg, sondern auch eine diesbezügliche Sage:

So sollen Bauern aus Söchau und Umgebung zur Selbsthilfe gegriffen haben, den Türken entgegengezogen und sie vor dem Himmelreich, beim Edeltor, zu einer blutigen Schlacht gefordert haben. Viele Türken wurden von den Bauern erschlagen und gleich an Ort und Stelle verscharrt. Lange Zeit soll es an dieser Stelle gegeistert haben, an finsteren Nächten habe man ein blaues Flämmchen wahrgenommen ...

1605 raubten die Heiducken, ungarische Söldner, die sich dem Bocskay-Aufstand gegen die Habsburger anschlossen, den Ort aus. 1704 wurde Söchau von den Kuruzzen geplündert, die Sakristei der Kirche in Brand gesteckt.

Nachdem 1710 eine Kopie des Mariazeller Gnadenbildes in Söchau aufgestellt wurde, wurde es ab 1770 Ziel der Marienverehrung, um sich den weiten Weg nach Mariazell zu ersparen. Darauf basiert das "Zellerfest", das bis heute am 2. Sonntag des Septembers gefeiert wird. 1929 traf eine Betschar um eine Woche zu früh ein, trotzdem wurde sie gebührlich empfangen.

Heute wird der religiöse Charakter des größten Söchauer Festes schon weit hinter den kommerziellen Interessen der Aussteller und Standler zurückgedrängt.  

Zwei heitere Episoden sind im Zusammenhang mit dem Zellerfest überliefert:  So soll es einst einen selbsternannten Laienprediger gegeben haben, der während eines Gottesdienstes für Ungarnpilger die Kanzel betrat und den Gläubigen die Leviten las. Diese seien nur hierher gepilgert, um der Arbeit zu entgehen und der daheimgebliebenen Jugend die Möglichkeit zu unmoralischem Treiben zu ermöglichen. Schließlich wurde der Amateurprediger von einem beherzten Mann, der den Söchauer Savonarola durchschaute, gewaltsam von der Kanzel geholt. 

Vor einigen Jahrzehnten zog der Mesner Rupert Zotter beim Absammeln ein altes Meßgewand an. Die vor Erfurcht erstarrten Wallfahrer glaubten, der Pfarrer persönlich sammle ein, ließen sich nicht lumpen und spendeten ein Rekordergebnis.

  Noch 1782 hatte die Pfarre eine Ausdehnung von 43 km▓ . Nicht nur, dass Loipersdorf unsere Tochterpfarre war, reichte sie seinerzeit bis an die damalige ungarische Grenze nach Maria Bild.

Am 23. Dezember 1879 brach in der Sakristei der Kirche ein Feuer aus, das diese und die Emporkirche, auf welche das Feuer übergriff, fast gänzlich vernichtete. Durch den in die Kirche eindringenden Rauch wurden Kirchengewölbe, Altäre und Bilder geschwärzt. Das von den rasch herbeigeeilten Söchauern gelöschte Feuer verursachte einen Schaden von mehreren tausend Gulden.

1885 erfolgte die Eröffnung der Eisenbahn zwischen Fehring und Fürstenfeld, womit auch Söchau den Anschluss an die große, weite Welt bekam. Allerdings litt die "Localbahn" unter nervenaufreibender Langsamkeit. Für die Strecke Söchau - Hatzendorf (heute: 15 Minuten) dampfte die Lok vor 100 Jahren noch 46 Minuten über den Tautendorfer Berg, das war doppelt so lang, als für herkömmliche Strecken der Monarchie. Das entsprechend böse Witze gerissen wurden, mag deshalb nicht verwundern. So wurde in Fürstenfeld beim Aussteigen ein silberhaariger Greis angehalten, der nur eine begünstigte Fahrkarte zum halben Preis vorweisen konnte. Die Sachlage klärte sich auf, als der Mann erzählte, er sei in Fehring als 10jähriger Knabe eingestiegen.

Der 1. Weltkrieg riss in die Stammbäume zahlreicher Söchauer Familien tiefe Löcher. Das Kriegerdenkmal berichtet von 21 Opfern aus Söchau, 8 aus Aschbach, 5 Ruppersdorfer und 12 Tautendorfer.

Die wirtschaftlichen Nöte der Bevölkerung nach dem Krieg zeigten sich v.a. in der Mangel- und Unterversorgung an Gütern des täglichen Bedarfs, wobei die ländlichen Gebiete noch besser versorgt waren. Trotzdem/deswegen blühte der Schleichhandel, wobei der Gemeinde Söchau 1919 ein Schlag gegen einen gewissen Gustav Krennmaier gelang, wobei 400 kg Weizen und 500 kg Mehl beschlagnahmt wurden.

Interessant ist das Wahlergebnis vom 17.10.1920:

Christl.soz.

Sozialdem.

Bauernb.

Großdeutsche

Söchau

123

39

43

8

Aschbach

101

16

11

0

Ruppersdorf

48

4

33

0

Tautendorf

64

8

56

0

Die politisch unruhigen Zeiten der Ersten Republik fanden teilweise auch in Söchau ihren Niederschlag. So gab es nicht nur eine Ortsgruppe der Heimwehr (die sich in der Steiermark Heimatschutz nannte und wegen der Spielhahnfeder am Hut "Hahnenschwanzler" genannt wurden), sondern seit 1930 eine Bauernwehr des Landbundes.

Heimwehrtreffen, 1931
1931 fand anlässlich einer Fahnenweihe ein großes Heimwehrtreffen am Dorfplatz in Söchau statt
(Foto: Maier)

Trotzdem war man von der harten Auseinandersetzungen weit entfernt. Als politische Besonderheit mag gelten, dass der Söchauer Heimwehrkommandant Karl Sammer auch aktives Mitglied beim sozialdemokratischen Arbeitermusikverein Fürstenfeld war. "Musik überwand politische Gräben", schrieb Engelbert Kremshofer in seiner Heimatgeschichte des Wein- und Thermenlandes "Leben, Lieben und Sterben". Als die Nazis die Macht in Österreich ergriffen, wurde Sammer mehrmals inhaftiert und aus der Söchauer Musikkapelle ausgeschlossen.

Auf die missliche Lage der Landwirtschaft deutet eine Petition hin, die u.a. am 22.1.1933 von den Bürgermeistern von Söchau, Karl Pitter, und Ruppersdorf, Josef Karner sowie Gemeinderat Franz Urschler aus Tautendorf unterzeichnet wurde. Darin fordern 600 Bauern und Dienstleute die Abschaffung der Zwangsversicherung für Dienstboten, der Zwangspfändung auf Grund ausstehender Sozialversicherungsbeiträge, die Senkung der Zinsen und die Beseitigung der Wein-, Most- und Benzinsteuer. Rittscheinregulierung

Im Februar 1933 erreichten die Arbeitslosenzahlen in Österreich einen Höchststand. Im Zuge von Arbeitsbeschaffungsprogrammen wurde u.a. 1935 die Regulierung der Rittschein bei Söchau durchgeführt.

Noch in der Ära Schuschnigg wurden die Nationalsozialisten versteckt aktiv. Sie hatten geheime Erkennungszeichen wie weiße Socken. Auf Viehmärkten erkannte man sich an abgesprochene Zeichen, wie zum Beispiel dem Berühren der Hörner.

Der Bruch ging quer durch Familien, Vereine und Verbände. Die ungezwungene, humorvolle Stimmung, die früher im Dorf trotz der wirtschaftlichen Nöte geherrscht hatte, war zerstört.

Mit dem Einmarsch Hitlers in Österreich am 12. März 1938 übernahmen die Nazis in Söchau offiziell die Macht: Gendarmerie und SA entwaffneten die politischen Gegner ("Ein Maschinengewehr, 40 Handfeuerwaffen und 4000 Schuss Munition wurden aufgebracht", Bericht der Zeitung "Ostland"). Noch am Abend der Annexion veranstalteten die SA einen "imposanten Fackelzug, an welchem sich mehr als tausend freudig erregte Menschen beteiligten".

Auf Grund der politischen Umstände verwundert es nicht, dass bei der von Hitler am 10. April 1938 durchgeführten Volksabstimmung über den Anschluss der Ostmark an das Deutsche Reich in der gesamten Pfarre Söchau 100 Prozent mit "JA" stimmten. Eine Eiche (?)  wurde seinerzeit gepflanzt, um die nachfolgenden Generationen an die Rettung Österreichs durch den Führer zu erinnern. Sie wurde 1945 umgehackt und durch die heutige Dorfplatzlinde ersetzt.

Nicht alle Gegner der Nationalsozialisten hatten so viel "Glück" wie der Postenkommandant August Lenger: Er wurde durch Intervention nicht verhaftet, sondern "nur" zum Rayonsinspektor degradiert, als der er bei der Verhaftung von vaterlandstreuen Nazigegnern mitwirken musste.

Kaum jemand konnte sich der NS-Maschinerie aus Spitzelwesen, Verfolgung oder Repression entgegenstemmen, v.a. während des 2. Weltkriegs. Umso erstaunlicher, dass es Frau Theresia Theresia und Anton PapstPapst aus Ruppersdorf gelang, ihren Mann Anton (siehe Foto nebenan) fast drei Jahre lang bei sich zu Hause zu verstecken. Anton Papst wollte aus Gewissensgründen ("Ich kann kein Vieh umbringen und auch keinen Menschen") nicht mehr Soldat sein. Statt nach einem Fronturlaub wieder einzurücken, kehrte er heimlich wieder nach Ruppersdorf zurück. Weder Vorladungen von Frau Papst beim Wehrbezirkskommando, noch harte Verhöre seiner Brüder konnten dieses Geheimnis lüften - Anton Papst galt als bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen. Erst nach Kriegsende konnte er sein Versteck verlassen.

1945 gelang 30 Juden, die auf dem Weg nach Mauthausen waren, bei Söchau die Flucht. Der Volkssturm bekam den Auftrag, alle, die sich zu Söchauer Bauern in Sicherheit bringen wollten, einzusammeln und auszuliefern. Einige Männer, wie Josef Rath, verweigerten diesen Befehl. Trotzdem kamen viele dieser rassisch verfolgten Gruppe in anderen Orten ums Leben.

Der 2. Weltkrieg endete praktisch vor unserer Haustür. In den letzten drei Kriegswochen verlief die Front von Breitenfeld über Aschbach nach Übersbach. Der Söchauer Kirchturm wurde von der SS als MG-Stellung benutzt. Als die Russen dies bemerkten, schossen sie ein großes Loch in die Südseite des Turms, alle vier SSler fanden den Tod.

Im Bereich Wilfling- Urschler wurden in dieser Zeit noch sinnloserweise Schützengräben ausgehoben - der Krieg war längst verloren ...

Am 24. April 1945 mussten die Söchauer ihr Dorf verlassen und nach Schrammelberg und später nach Ziegenberg flüchten. Zwei Tage später steckten Unbekannte neben anderen Gebäuden das Gemeindehaus in Brand, wobei sämtliches (belastendes) Aktenmaterial vernichtet wurde. Die gleichzeitig erfolgte Verminung des Dorfes durch die Nazis kostete einigen später zurückkehrenden Söchauern das (junge) Leben ...

Fast jeder 10. Söchauer wurde ein Opfer des Hitlerschen Krieges. So fielen im 2. Weltkrieg 55 Söchauer, 26 blieben vermisst. Nach Katastralgemeinden gliederte sich die Opferbilanz wie folgt:  

 

Tote

Vermisste

Söchau

22

12

Aschbach

12

8

Ruppersdorf

8

4

Tautendorf

13

2

  Dazu kamen 15 zivile Opfer wie z.B. die 18jährige Steffi Fink (Bild rechts), die am EndeSteffi Fink des Krieges noch in eine Sprengfalle der Nazis geriet, als sie die Tür zum damals freistehenden Klosett des nachbarlichen Wiednerhauses öffnete. Volkssturmmänner hatten noch Ende April 1945 die Häuser von Christlichsozialen vermint.

In Söchau begann nach Kriegsende der schwere Wiederaufbau: zerstörte Eisenbahnschienen wurden durch Eichenpfosten notdürftig ersetzt, für kaputte Fensterscheiben im Schulhaus (jetziges Rußhaus) musste als Ersatz Karton verwendet werden, sodass auch tagsüber bei künstlichem Licht unterrichtet werden musste.

Das die Entnazifizierung - wie in ganz Österreich - nicht erfolgreich war, zeigt das politische Schicksal des bereits erwähnten Karl Sammer, der nach dem 2.Weltkrieg seine Funktion als Mitglied für Nahrungsmittelaufbringung und Entnazifizierung sehr ernst nahm. Als er schließlich 1960 Bürgermeister wurde, strichen Unbekannte ständig seinen Namen aus den öffentlichen Anschlägen durch, so dass er nach wenigen Wochen entnervt das Handtuch warf und seine Funktionen zurücklegte.

Als einer der ersten Orte der Steiermark bekam Söchau 1968 eine Kanalisation und Kläranlage. Inzwischen steht bereits eine Erweiterung an.

Im selben Jahr kam es zu den Gemeindezusammenlegungen. Aschbach, Kohlgraben, Ruppersdorf, Tautendorf und Söchau schlossen sich zur Großgemeinde Söchau zusammen.

Am 8. Oktober 1987 stand der ganze Ort unter Schock: bei einem tragischen Zugsunglück wurde ein Schulbus vom herannahende Regionalzug erfasst und mitgeschleift. Vier Schulkinder und die Lenkerin wurden getötet.

Wirtschaftlich dominiert in Söchau seit jeher die Landwirtschaft, wobei auch die heimischen Bauern seit den 60er Jahren den Druck zur industrialisierten Agrarwirtschaft bei sinkenden Preisen spür(t)en. Kommunale und staatliche, seit 1995 EU-Förderungen versuchen dem Bauernsterben entgegenzuwirken.

Zum zweiten Standbein hat sich nach dem 2. Weltkrieg der Fremdenverkehr entwickelt, wobei der Wandel von der Sommerfrische zum Thermen- und Gesundheitstourismus (seit Ende der 80er Jahre gibt es das Leitkonzept des "Kräuterdorfes") vollzogen wurde. Der "Oststeirische Hof" wurde bereits mehrmals zum beliebtesten Seminarhotel Österreichs gewählt; dies und "ein kleines bißchen heile Welt, der akzeptable Tourismus und eine schöne Landschaft" (Johannes Voggenhuber anlässlich der ersten grünen Klausur in Söchau, 1991) dürften für die Bundesgrünen die Gründe gewesen sein, sich bereits drei Mal in unserem Kräuterdörfl zu treffen, zuletzt 1999 (siehe Foto).

GR Wolfgang Fink durfte 1999 u.a. Madeleine Petrovic, Alexander van der Bellen und Werner Kogler als Gäste im Kräuterdorf Söchau begrüßen.

Praktisch seit Menschengedenken regiert in Söchau ein "schwarzer" Bürgermeister, oft ausgestattet mit einer satten Mehrheit. Seit 1990, als sich die ÖVP vor den Gemeinderatswahlen in rekordverdächtige 5 Listen aufgespalten hatte, ist Franz Tröster Bürgermeister. 1995 zog mit einem Stimmenanteil von 9,7 Prozent mit Mag. Wolfgang Fink der erste Grün-Gemeinderat in die Gemeindestube ein.

1998/99 wurde in einem Großprojekt ein neuer Dorfplatz und ein neues Gemeindezentrum mit Kultursaal geschaffen.
2001-2002 wurde die Ortswasserleitung errichtet.

Bürgermeister in Söchau und den Katastralgemeinden
(dort bis zur Gemeindezusammenlegung 1968):
 

Söchau

1870 - 1895: Josef PITTER
1895 - 1898: Josef FLECK
1898 - 1904: Josef ROUBAL
1904 - 1913:  Josef RIEGLER
1913 - 1919:  Johann MATZL
1919 - 1938: Karl PITTER
1938 - 1945: Alois TAUSCHMANN
1945 - 1946: Franz JOST
1946 (Mai - Nov.) Josef LANG
1946 - 1950: Franz SCHMIDT
1950 - 1965: Anton FEIERTAG
1965 - 1968: Albin STACHEL

Gemeindezusammenlegung zur Gro▀gemeinde S÷chau

1968 - 1985: Alois SCHÖLLNAST
1985 - 1989: Dr. Julius STIFTER
1990 (bis März) Walter KRESNIK
1990 - 2004: Franz TRÖSTER
2004 - 2010 Emma SCHROTT
2010 .... Josef KAPPER

Aschbach

1945 - 1950: Josef POSCH
1950 - 1967: Josef KAPPER

Kohlgraben

1945 - 1950: Josef SCHWEINZER
1950 - 1959 (V ): Josef SAMER sen.
1959 - 1967 Josef SAMER jun.

Ruppersdorf

1945 - 1950: Anton PAYERL
1950 - 1967: Karl STÜRZER

Tautendorf

1945 - 1946: Josef ARNHOLD
1946 - 1950: August LEITNER
1950 - 1955: Josef TSCHERNE
1955 - 1967: Karl FRIEDL

 

 Ich danke den Gemeindebediensteten für die freundliche Unterstützung bei der Erstellung der Geschichte Söchaus. Weitere Quellen waren "Daheim in Fürstenfeld" sowie "Leben, Lieben und Sterben" von Engelbert Kremshofer.